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Spezialpflege für Schwerstkranke und Sterbende
vom 8. Januar 2006 um 17:01 UhrSpezialpflege für Schwerstkranke und Sterbende
Die Pflegefachkräfte der Diakoniestationen Essen pflegen, betreuen und begleiten oft schwerkranke und sterbende Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt. Für diese so genannte Palliativpflege ist Weiterbildung besonders wichtig. Sie erfordert wie keine andere Pflegedienstleistung, stets auf aktuellem medizinisch-pflegerischen Kenntnisstand zu arbeiten. Diesen besonderen Schulungsschwerpunkt bildet jetzt die Weiterbildung ausgesuchter Pflegefachkräfte der Diakoniestationen Essen.
Pflegen heißt nicht nur den Menschen die bestmögliche Zuwendung und Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die Pflege von Schwerstkranken stellt besonders hohe Anforderungen an die Qualifizierung und Eignung eingesetzter Kräfte – in fachlicher und persönlicher Hinsicht. Diese reichen von der sensiblen Wahrnehmung individueller Bedürfnisse des Erkrankten, der Auswertung und Anwendung des individuellen pflegerischen Bedarfs, bis zur Zusammenarbeit mit den Angehörigen, um die Lebensqualität dieser schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer häuslichen Umgebung sicherstellen zu können.
Die Schwerpunkte der Weiterbildung beziehen sich auf die
- Erweiterung der pflegerischen Kompetenz innerhalb der Palliativmedizin
- Verbesserung der psychosozialen Kompetenz Pflegender
- Verbesserung der Versorgung sterbender Menschen
Die Weiterbildung dauert ein Jahr berufsbegleitend. Sie umfasst 160 Stunden Theorie und entspricht den Rahmenvereinbarungen festgeschriebener Anforderungen an die berufliche Qualifikation von Pflegenden im Palliativbereich gemäß § 39a SGB V. Durch eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildungsplanung erhalten Pflegefachkräfte der Diakoniestationen Essen die praxisbezogenen Schulungen zur Vertiefung ihrer Fachkenntnisse.


